Restaurants und Tapas
Über die Entstehungsgeschichte der Tapas wird eifrig diskutiert. Die wahrscheinlichste Variante ist die, dass man früher einen essbaren Deckel (Deckel heißt im spanischen Tapa) auf ein Sherry-Glas setzte, damit keine Fliegen ins Glas fallen konnten. Dieser "Deckel" bestand zunächst nur aus einer Scheibe Schinken oder Käse. Im Laufe der Zeit verschwand
dieser essbare Deckel jedoch zu Gunsten eines richtigen Tellers in der Größe einer Untertasse, auf dem immer raffiniertere und köstlichere Appetithäppchen angerichtet wurden. Heute genießt man Tapas als Snack und als Vorspeise oder kombiniert sich aus den unzähligen Varianten ein komplettes Mittag- oder Abendessen.
Eine lustigere Variante der Entstehungsgeschichte ist übrigens die, dass der kastilische König Alfonso X. von seinen Ärzten auf Diät gesetzt wurde. Seine Leibköche bereiteten ihm fortan nur noch kleine Köstlichkeiten und die sollen ihm so gut geschmeckt haben, dass daraus die Tapas-Kultur entstand.
Wie dem auch sei. Granada ist unbestritten die Hochburg der Tapas in Spanien.
Die meisten dieser Bars befinden sich im Zentrum.
Vier Zonen sind besonders bekannt für ihre Bars und werden in vielen Reiseführern auch aufgeführt.
- Die Stierkampfarena von Granada. Hier befinden sich einige kleine hübsche Bars im Bauch der Arena.
- Die“ Puerta Real“ und ihre Umgebung sind ebenfalls ein beliebtes Tapaziel.
- „Campo Principe“. Tapabars vor allem für die jüngere Generation.
- „Elvira“. Die größte Tapazone von Granada. Hier hat man mit Abstand die größte Auswahl an Bars.
Wer gehobene Küche sucht wird vor allen Dingen im Albaicin, der „Calle San Juan de Dios“, und in der Stierkampfarena.


