Granada
Granada ist jene Provinz Andalusiens mit den größten Kontrasten, umschlossen von Gebirgsketten von einzigartiger Schönheit, und kann mit Recht als Minikontinent bezeichnet werden.
Von der tropischen Küste Granadas bis hin zu den höchsten Bergen des spanischen Festlandes in der Sierra Nevada – nach den Alpen der größte Gebirgszug Europas – sind mehr als 3400 Meter Höhenunterschied zu überwinden.
Somit finden sich in Granada optimale Ganzjahresbedingungen für sportliche Aktivitäten.
Im Winter ist die Küste ein beliebtes Reiseziel für Fußballvereine, für den Lauf- oder Radsport. Die außergewöhnliche Lage und der Schutz durch die Sierra Nevada vor den kalten Nordwinden lassen die Temperaturen im Winter kaum unter 16–18 Grad sinken.
Die Sierra Nevada verfügt auch über das größte Skigebiet Spaniens, dessen Skistation von Dezember bis März bzw. April geöffnet ist.
Im Frühjahr und Herbst kommen die mittleren Lagen Granadas besonders zur Geltung. In den Alpujarras oder auch in den umliegenden Gebirgszügen finden sich optimale Voraussetzungen für alle Arten von Sport und natürlich für das Wandern.
Nicht umsonst ist Granada die Hochburg des Wanderns in Andalusien. Aufgrund der Größe und Vielfalt seiner Wanderwege ist der Wanderer meistens vollkommen für sich alleine und kann ungestört Ruhe und Natur genießen.
Im Sommer sind wiederum die Küstenregion und die Sierra Nevada mit ihren Gipfeln ein interessantes Reiseziel. Höhentrainingslager können im Skigebiet „Pradollano“ durchgeführt werden.
Das hier beheimatete Hochleistungssportzentrum gehört zu den besten in Spanien.
In unmittelbarer Nähe liegen die zwei höchsten Berge des spanischen Festlandes. Diese bieten sich für alle Arten von Touren an. Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich der Mulhacénmarathon und die verschiedenen Radveranstaltungen am Mulhacén, sowohl für den professionellen als auch für den Breitensport.
Während die Temperaturen im Hinterland Granadas nicht selten mehr als 40 Grad betragen, so sind diese am Pradollano und in größeren Höhen mit 15–28 Grad geradezu ideal.
Das Gleiche gilt für die Küstenregion, die auch im Sommer ideale Voraussetzungen für sportliche Aktivitäten bietet.
Und ganz nebenbei befinden Sie sich in einer der interessantesten Kulturlandschaften Spaniens. Die Alhambra, das meistbesuchte Bauwerk Spaniens, das Wahrzeichen des alten, wertvollen Erbes von Al-Andalus, muss man mindestens einmal im Leben gesehen haben.
Die Stadt Granada
Der immense kunstgeschichtliche Reichtum Granadas ist das Erbe der verschiedenen Kulturen, die Städte und Dörfer im Laufe der Zeit besiedelt haben, und verwandelt die ehemalige Hauptstadt des nasridischen Königreiches in ein wahres Juwel für Kunst- und Geschichtsliebhaber.
Die Alhambra, der Generalife und der Albayzin, von der UNESCO zum Welterbe erklärt, stellen nur einen Bruchteil des Denkmalreichtums Granadas dar. Andere Städte wie Guadix, Montefrio, Loja, Alhama de Granada usw. bieten dem Besucher maurische Bäder, arabische Festungen oder Alcazaba, Burgen, Wachtürme und monumentale Tempel und Profanbauten im gotischen, Renaissance- oder Barockstil.
Alhambra und Generalife
Auf dem Hügel, hoch über der Stadt thronend, erhebt sich die Palaststadt Alhambra, Emblem der andalusischen Kultur. Mit der Sierra Nevada als Kulisse bildet sie einen unvergesslichen Anblick. Der Ursprung der arabischen Palaststadt ist ebenso wie der des Generalife auf das 9. Jh. zurückzuführen. Der größte und wichtigste Teil der Alhambra wurde allerdings zur Zeit der Nasriden im 14. Jh. erbaut.
Nach der Eroberung durch die Christen ließ Kaiser Karl V. dort einen Palast im Renaissancestil errichten. Die Vielzahl seiner Palasträume, die sagenhaften Gärten, der Palast Karls V. und der alte Festungsteil mit seinen herrlichen Ausblicken auf die Stadt und die Sierra Nevada machen die Alhambra so einmalig.
Granada Zentrum
In der sowohl christlich wie auch maurisch geprägten Stadt Granada verschmilzt der gotische Stil der Königskapelle mit der maurischen Alcaiceria; die Kathedrale, Juwel der Renaissance, mit dem Corral del Carbon, der ehemaligen islamischen Karawanserei. Granada präsentiert sich als moderne und gleichzeitig traditionsbewusste Stadt, in der man barocke Gebäude und die folkloristische Eigenart des Zigeunerviertels Sacromonte dicht beieinander findet.
Albayzin
Häuser mit großen Gärten, Sammelbrunnen, enge Gassen und maurische Wohnungen offenbaren uns das große Erbe der al-andalusischen Kultur. Noch heute sind sowohl Teile der alten Stadtmauern, die die islamische Stadt umgaben, als auch einige Stadttore erhalten. Wohl kaum ein anderer Stadtteil auf dieser Welt bietet derart viele Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkte wie der Albayzin.
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Weitere Informationen erhalten Sie unter anderem auf der Internetseite des
Patronato Provincial de Turismo: www.turismodegranada.org




